Ein sterbliches Leben, aus einem Gedanken geboren · Oben und unten, alles verbunden · 91 / 102
Yihuzhu · Zu viel

Im sterblichen Los zur Ruhe kommen; beim Erwachen hängt das Meer des Begehrens hohl im Raum. Unbeständigkeit, kein Anfang, unwissendes Wesen. Sanskrit-Mantras und Goldlicht streuen den Traum der Meermenschenperlen aus.
Alte Gedanken und schwebende Bindungen bleiben im kleinen Raum des Herzens; nach jeweiliger Fügung verlöschen Asurascharen. Uferweites Karmafeuer schmilzt die Staubwelt. Göttliche Macht erbitten, ein anderes Yin und Yang einfangen.
Erläuterung——
Alter Gedanke [sù niàn]: schon früher vorhandener Gedanke.
*Dieser Text ist ein Originalwerk. Bei einer Weiterveröffentlichung ist Guang Zhi Shiyi als ursprüngliche Urheberin anzugeben. Jede entdeckte Rechtsverletzung wird rechtlich verfolgt. Ergänzend: Das begleitende Bild stammt aus dem Internet. Das Urheberrecht am Originalbild liegt bei He Hewu.