← Ein sterbliches Leben, aus einem Gedanken geboren
Inhalt

Ein sterbliches Leben, aus einem Gedanken geboren · Von Natur aus eigensinnig und töricht · 57 / 102

Yehehua · Ohne Worte

Yehehua · Ohne Worte · Illustration

Langsame Schritte, der Gesang endet; der Traum hinterlässt alte Spuren, Abenddämmerung am ganzen Leib setzt gerade ein. Himmel und Erde in einem Krug glätten Schwertschatten und kalten Glanz. Regen benetzt Magnolienduft, der blütenpeitschende Wind kühlt blutiges Gewand. Verbrannte Erde sehen, das Leben erkennen, allein in der Hast des Schreckens.

Dreimal erhebt sich die Rasseltrommel, drängt zur Besinnung; kleine Steine, klarer verborgener Teich. Die wirre Welt im Herzen, daran gebundene Gefühle müssen tief verborgen sein. Wäre der alte Vertraute neben mir, könnte ich dich durch Jahresfeste begleiten, ohne ihre Länge zu kennen. Um die Sorge zu verabschieden, dir in die Ferne folgen, immer dein Wohlergehen schützen.

Erläuterung——

Yehehua: auch nachtblühende Duftmagnolie genannt.
Benggu [bèng gǔ]: eine kleine Rasseltrommel.

*Dieser Text ist ein Originalwerk. Bei einer Weiterveröffentlichung ist Guang Zhi Shiyi als ursprüngliche Urheberin anzugeben. Jede entdeckte Rechtsverletzung wird rechtlich verfolgt. Ergänzend: Das begleitende Bild stammt aus dem Internet. Das Urheberrecht am Originalbild liegt bei He Hewu.