Ein sterbliches Leben, aus einem Gedanken geboren · Von Natur aus eigensinnig und töricht · 06 / 102
Shaonianyou · Wind fegt die letzten Wolken fort

Blüten drängen sich, Schwalben tanzen, Tintenwolken sind dünn; in friedlicher Zeit träge klare Wellen. Tee auf kleiner Flamme kochen, berauschender Wind besänftigt den Zorn; der Staub setzt sich, Lotus mit durchtrennter Wurzel.
Die Lust am Umherziehen erschöpft, das Wissen flach; auf der Reise Dämonen und Böses erschlagen. Wildbret und dünner Reisbrei, kalter Duft vertreibt Müdigkeit; wer weiß vom Anlegen in der Fremde?
*Dieser Text ist ein Originalwerk. Bei einer Weiterveröffentlichung ist Guang Zhi Shiyi als ursprüngliche Urheberin anzugeben. Jede entdeckte Rechtsverletzung wird rechtlich verfolgt. Ergänzend: Das begleitende Bild stammt aus dem Internet. Das Urheberrecht am Originalbild liegt bei Ibuki Satsuki.