← Ein sterbliches Leben, aus einem Gedanken geboren
Inhalt

Ein sterbliches Leben, aus einem Gedanken geboren · Von Natur aus eigensinnig und töricht · 41 / 102

Bieyuan · Leise

Bieyuan · Leise · Illustration

Pfirsichfarbe bläst die Lampe aus; an der Tür einsame Herzensgedanken. Der Kristallvorhang will sinken; Chrysanthemennadel im gebundenen Haar, geschmeidige Schritte, lose Blütenbriefbögen lassen den Weinwahnsinn frei.

Den Liebsten nicht verabschieden; Tränen mit Wangenrot färben das Scheiden. Pferde am kalten Teich tränken, eine dürre Ranke umfängt die Libelle. Heftiges Mitleid mit den verstummten Qin und Se; der goldene Tierbrenner kalt, der Tag wird bald hell.

Erläuterung——

Abschiedsgefühl: Gedanken und Empfindungen beim Scheiden.
Pferde tränken: ihnen Wasser geben.
Goldenes Tier: Räuchergefäß in Tiergestalt.

*Dieser Text ist ein Originalwerk. Bei einer Weiterveröffentlichung ist Guang Zhi Shiyi als ursprüngliche Urheberin anzugeben. Jede entdeckte Rechtsverletzung wird rechtlich verfolgt. Ergänzend: Das begleitende Bild stammt aus dem Internet. Das Urheberrecht am Originalbild liegt bei He Hewu.