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Ein sterbliches Leben, aus einem Gedanken geboren · Von Natur aus eigensinnig und töricht · 23 / 102

Yang Guan Yin · Tausend Heere, zehntausend Pferde

Yang Guan Yin · Tausend Heere, zehntausend Pferde · Illustration

Auf die Sonne schießen, im zugrunde gehen; ein Wagen mit vier gepanzerten Pferden jagt feindlichen Zelten nach. in allen Richtungen, Metallinstrumente und Trommeln schlagen, Heerfahnen wogen. Töten in der Schlacht, Krähen auf der Mauer schreien; den Blick heben, fliegende Pfeile begraben. Den Ruhm für zehntausend Jahre fortwerfen, im Blitz der Klingen ist das Blut noch heiß.

Im Auftrag Pässe und Grenzfesten schützen, Waffen und Rüstungen freigelassen. Kurzes wechselvolles Leben, dünner Ruhm, weite Feldherrenseele. Starker Wein kocht einsamen Mut, harter Kampf lässt die Heimkehr vergessen. Die rote Treppe hinauf, der Wind schluchzt, vor dem verneigen.

Erläuterung——

Gepanzertes Viergespann [sì jiè]: ein Streitwagen, gezogen von vier gepanzerten Pferden.
Schlagen [chuāng].
Metallinstrumente und Trommeln: vier Metallinstrumente, Chun, Zhuo, Nao und Duo, sowie sechs Trommeln, Leigu, Linggu, Lugu, Fengu, Gaogu und Jingu. Sie geben Signale für Marsch und Kampf.
Mauerkrähe: Krähe auf der Stadtmauer.
Heerbanner [róng huī]: Militärflagge.
Fliegender Pfeil [fēi dí]: ein schnell fliegender Pfeil.

*Dieser Text ist ein Originalwerk. Bei einer Weiterveröffentlichung ist Shixi Lin als ursprüngliche Urheberin anzugeben. Jede entdeckte Rechtsverletzung wird rechtlich verfolgt. Ergänzend: Das begleitende Bild stammt aus dem Internet. Das Urheberrecht am Originalbild liegt bei He Hewu.