Ein sterbliches Leben, aus einem Gedanken geboren · Oben und unten, alles verbunden · 98 / 102
Geng Lou Zi · Die Partie lenken

Im abendlichen Wald schwankt der öde Mond; Stimmen von Mensch und Pferd sind alle langsam. Der Wind allzu still, in Staubfäden verfangen; aus- und einatmen lockt den Traum zum Weben.
Glühwürmchen kehren zurück; sich zur Tür wenden und schauen – wer zieht wieder den hoch und erprobt das Schwert? Der Bach strömt heftig, Kiesel schlagen aneinander; nur die Lichter erlöschen lassen.
Erläuterung——
Schwanken [dàn]: das Auf und Ab von Wasserwellen.
Einatmen [xī]: gleichbedeutend mit »einsaugen«, Gas in den Körper aufnehmen.
*Dieser Text ist ein Originalwerk. Bei einer Weiterveröffentlichung ist Shixi Lin als ursprüngliche Urheberin anzugeben. Jede entdeckte Rechtsverletzung wird rechtlich verfolgt. Ergänzend: Das begleitende Bild stammt aus dem Internet. Das Urheberrecht am Originalbild liegt bei RedMatcha.