Noch ohne Titel · 26 / 30
Wenn hier alles getan ist

Zur Hälfte wach, zur Hälfte ganz versunken,zur Hälfte ernst, zur Hälfte gierig nach Vergnügen.
Ich bin niemand von hier,ich gehorche nicht den Geister-Unsterblichen hier.
Ich bin ein Gast in den Bergen,mich kümmert nur die Muße in der Menschenwelt.
Nicht mehr als dies, das halbe Leben vorbei;an keine Form gebunden, Himmel und Erde weit.
Hier ist alles getan,wie Tau, wie Blitz,ohne Jagen, ohne Hetzen,ohne Schuld, ohne Groll.
Nicht um des Ergebnisses oder des anerkannten Standes willen,nur um einmal mit aufrichtigem Herzen gelebt zu haben.
Unzählige Universen, unzählige Versionen,unzählige Planeten, unzählige Darstellungen.
Eines ist Gesetz,eines ist Gnade,eines ist Unterricht,eines ist weltliche Verbindung.
Manche meiner Ichs kommen gerade an,manche sind schon weit fort.Was unterwegs ist, braucht nicht befragt zu werden,was ungesehen blieb, muss nicht begegnen.
Dieses Leben ist nur ein geliehener Abschnitt,geliehen, um Berge zu sehen,geliehen, um den Himmel zu sehen,geliehen, um Tiefe und Untiefe der Herzen zu sehen,geliehen, um den Wandel aller Erscheinungen zu sehen.
Wenn etwas gewonnen wurde, nur ein paar Worte;wenn etwas verloren ging, auch nur ein Gedanke.
Hier ist alles getan,Berge und Flüsse schweigen,in diesem Herzen ein schwaches Licht,gut, um in langen Schlaf zu gehen.