Noch ohne Titel · 05 / 30
Eine Handvoll Leben

Still, lautlos.Ich möchte meinen Kopf ins Seewasser tauchenund einen Herbstschauer der Kälte erfahren.
Flüchtiges Licht und Schatten gleiten aus meinen Fingerspitzen,streifen leicht über das gefallene Laubund schrecken den Staub auf.
Die Stadt, schwarz und weiß,verzerrte Kulissen und Menschenmassen,unablässiges Strömen von kommender Kälte, gehender Hitze.
Dann ergänzen wir die Farben,nehmen den Stift zum Kritzelnund schauen, welche Überraschung noch bleibt.
Wahr, aufrichtig.Hinter törichten Worten die Erfahrung mit Menschen,ein mehrmaliges Hin und Her von Wählen und Verwerfen.
Ehre dem, woran du glaubst,Liebe für das, wonach du verlangst,das Ewige, das ein Augenblick ist,——am schönsten.