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Noch ohne Titel · 21 / 30

Wie einst

Wie einst · Illustration

Manche träumen viel,manche schlafen wenig,manche eilen vorüber,manche zögern und kommen nicht voran.

Die Straßenlampe versteckt sich im Laub,auch meine Gedanken sind halb verhüllt.Der hoch aufgehängte Bambuskäfigschwankt wie Fingerspitzen, die die Haarenden streifen.

Manchmal schwindet der Mond,manchmal ist er voll,manchmal später Wind und langer Regen,manchmal heller Tag und blauer Himmel.

Wenn ich das Hin und Her darin zähle,ist auch meine Stimme fern geworden.Die dunkle Kammer, durch die ich mich tief gebeugt bewegte,sucht die Wahrheit in der einzigen zärtlichen Berührung.