Zwischen mir und allen Dingen · 18 / 30
Göttlicher Spruch

Der Wind von tausend, zehntausend Jahren schlägt mir ins Gesicht,am Himmelsrand erscheint jäh das Licht der Morgendämmerung,wie…ein unvollendeter Traum,ein Mensch allein, der die Wildnis der Welt erreicht.
Ein Leben ist so absurd,ein Gedanke so lang;lieber…in der vertriebenen Sehnsucht kriechen,im Hochgefühl des tiefen Sinns still werden.
Der kalte Glanz der Polarnachtdurchdringt mein Herz,die Zeit… strömt ganz aus…nur ich bleibe, noch einen Atemzug lebend,um mich zu bestrafen, allein standhaft.
Die Verschwendung Gottesist weder hastig noch langsam,wie ein Schwanken hin und her.Gleichgültig, ob alles nur angenommen ist,selbst wenn alles bloßer Schein wäre.
Ein Segelboot erprobt im Nebel die Fahrt,der hängt über einem violetten Meer.Der Gott sagt——Erst wenn der verbliebene Hochmut gestürzt ist,lässt sich eine Wahrheit finden.
Text und Illustrationen wurden von Shixi Lin geschaffen. Eine Vervielfältigung oder Nutzung bedarf der vorherigen Genehmigung der Urheberin; ihr Name und die Quelle sind anzugeben. Bei Rechtsverletzungen wird die Urheberin rechtliche Schritte einleiten.