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Gomoku lernen

Vom ersten Sieg bis zu Vieren in Folge, Verbotsfallen und Turniereröffnungen. Jeden Abschnitt kannst du Schritt für Schritt ansehen und danach gleich Aufgaben lösen.

1Ziel: fünf in einer Reihe

Schwarz und Weiß setzen abwechselnd einen Stein auf einen Schnittpunkt, Schwarz beginnt. Wer zuerst fünf Steine in einer Linie hat – waagrecht, senkrecht oder schräg –, gewinnt.

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E8 bis I8: Schwarz hat fünf in einer Reihe.

2Die wichtigsten Formen

Einfache Vier
Vier Steine, die mit einem weiteren zur Fünf werden. Es gibt nur einen Fünferpunkt – blockt der Gegner ihn, ist sie erledigt.
Offene Vier
Vier Steine, die an beiden Enden zur Fünf werden können. Der Gegner kann nur ein Ende blocken, eine offene Vier gewinnt also sicher.
Drei
Drei Steine, die mit einem weiteren zur offenen Vier werden. Wer sie nicht blockt, sieht im nächsten Zug eine offene Vier.
Schlafende Drei
Drei Steine, an einem Ende gesperrt. Mehr als eine einfache Vier wird daraus nicht – viel weniger gefährlich.
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Oben: offene Vier, beide A ergeben Fünf. Mitte: einfache Vier, ein Ende von Weiß gesperrt, nur A bleibt. Unten: unterbrochene Vier, das A in der Lücke ist der einzige Fünferpunkt.
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Oben: eine Drei, jedes A ergibt eine offene Vier. Mitte: unterbrochene Drei, A zu füllen ergibt ebenfalls eine offene Vier. Unten: schlafende Drei, an einem Ende gesperrt; höchstens eine einfache Vier, also keine Drei.

3Wo blocken?

  • Kannst du selbst fünf machen, mach fünf – wer gewinnt, muss nicht blocken.
  • Macht der Gegner eine Vier, blocke sofort seinen Fünferpunkt.
  • Hat der Gegner eine Drei, blocke auch sie: an einem der beiden Enden, bevor daraus eine offene Vier wird.
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Weiß F8, G8, H8 ist eine Drei – blocke auf A (E8 oder I8).

4Vier-Drei: der häufigste Gewinnweg

Ein Zug bildet zugleich eine Vier und eine Drei: Der Gegner muss zuerst die Vier blocken, danach machst du aus der Drei eine offene Vier – und er kann nichts mehr tun.

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Vier-Drei ist erlaubt: A bildet waagrecht eine Vier und senkrecht eine Drei — der häufigste Gewinnweg für Schwarz.

Doppel-Drei und Doppel-Vier sind für Schwarz im Renju verboten und gewinnen nicht; Vier-Drei dürfen Schwarz und Weiß spielen.

5Verbotene Züge für Schwarz

Der Anzug ist ein Vorteil, deshalb schränkt Renju Schwarz ein: Doppel-Drei, Doppel-Vier und Überlänge (sechs oder mehr) sind verboten – Schwarz verliert damit. Weiß hat keine Einschränkungen. An unseren Fünfer-Tischen wählst du zwischen Frei (ohne Verbote), Standard (genau fünf) und Renju (mit Verboten).

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A: F8–G8 waagrecht und H9–H10 senkrecht werden je zu einer Drei, die sich in A kreuzen — verbotene Doppel-Drei.
Alle Regeln zu verbotenen Zügen ›

6Dein erster VCF

Jeder Zug eine Vier, der Gegner kann nur blocken, am Ende steht die Fünf – das heißt VCF (Sieg durch Vieren in Folge). Hier der kürzeste:

FGHIJKLM13121110987654
Schwarz am Zug: Vier, Vier, Fünf.
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